Drums sind nicht gleich Drums!
Vom Beginner bis zum Profischlagzeuger!

Joachim Bauernfeind, der Chef des Hauses und langjähriger Profi am Schlagzeug, kennt alle Tricks und Tipps rund ums Schlagzeug. Vom perfekten Sitz, den passenden Hi-Hat´s, bis hin zu den optimalen Beckenständern, bei uns erfahren sowohl Anfänger als auch Profischlagzeuger immer noch was Neues.

Trommeln bringt frischen Schwung in Ihr Leben. Harmonische Rhythmen tragen Sie fort und bringen Abstand vom Alltag. Trommeln macht nicht nur Spaß sondern schärft auch ihre Gefühlswahrnehmung.

Wir vermitteln auf Wunsch auch gerne zu einem Privatlehrer für Schlagzeug.

Übersicht unserer Schlagwerkmarken
Übersicht unserer Schlagwerkmarken
Tipps zum Kauf eines Schlagzeuges

Zunächst einmal das Wichtigste: Oft unterschätzt und schnell vergessen: DER SITZ für den Schlagzeuger.

Auf jeden Fall gleich mit dem Schlagzeug oder schon vorher kaufen. Bei kleinen Kindern Version extra niedrig, mit Stoffbezug. Nur ordentliche Hocker erlauben eine vernünftige Sitzposition ohne verschwitzten Hintern!

Man muss stabil, bequem und in der richtigen Höhe sitzen, um gleichzeitig mit beiden Beinen und Händen das Schlagzeug bedienen zu können. Der Hocker sollte daher stabil sein (Höhenverstellung per Spindel, nichts darf wackeln!) und sich für Menschen mit kleiner Körpergröße möglichst niedrig einstellen lassen.

Man braucht 4 Dinge zum perfekten Schlagzeug:

  1. Schlagzeug komplett (Trommeln und Hardware)
  2. Beckensatz
  3. Hocker
  4. Zusätzlicher Beckenständer (falls nur 1 Beckenständer standartmäßig dabei ist)


Welche Drumsets, Beckensätze und Hocker sind für Einsteiger empfehlenswert?


Ich rate zum Kauf eines Einsteiger-Drumsets und eines Einsteiger-Beckensatzes von einem etablierten Markenhersteller wie z.B. Sonor oder Mapex. Bei diesen Herstellern kann man sich darauf verlassen, ein gutes Instrument zu bekommen, bei dem alles auch solide funktioniert und verarbeitet ist. No-Name-Produkte (z.B. Schlagzeug-Billigangebote bekannter großer Supermarktketten) haben oft Schwachstellen, die dazu führen können, daß man die Freude am Spielen verliert.

Drumsets gibt es in unterschiedlichen Größen. Für körperlich kleine Kinder z.B. sollte man sich für kleine Größen entscheiden, um bequem spielen zu können. Alles am Schlagzeug ist höhenverstellbar und lässt sich auch später der Körpergröße anpassen. Man braucht also später, wenn man größer geworden ist, kein größeres Schlagzeug zu kaufen.

Übersicht einiger Percussioninstrumente

Die einfachsten Instrumente sind sogenannte Klanghölzer oder auch Claves genannt. Sie gibt es in verschieden weichen bis harten Holzarten. Durch das rhythmische Aufeinanderschlagen der beiden Hölzer wird der Ton erzeugt. Je nach verwendeter Holzart ergibt das Holz der Akazie z. Bsp. einen weichen Ton, wohingegen Palisander einen brillianten Klang erzeugt.

Ein sehr bekanntes und häufig verwendetes Percussioninstrument ist der Shaker. Im Großen und Ganzen ist ein Shaker ein Behälter, der mit einem Granulat, Sand, Stahlkugeln etc. gefüllt ist. Durch die Bewegung in der Hand und je nach Spielhaltung und Druck auf die Außenflächen des Shakers wird der Sound erzeugt. Ausschlaggebend für den Klang sind u.a. die verwendeten Materialien, die Form, sowie die Bauweise.

Ganz verwandt mit den Shakern sind die Rasseln wozu auch die Maracas hinzugezählt werden können, ein Kürbisrasselpaar, das als typisches Instrument aus der lateinamerikanischen Musik nicht mehr wegzudenken ist.

Ein ganz besonderer akustischer Klang geht auch von Metall -Stäben, -Röhren und -Glocken aus. Im oberen Tonspektrum angesiedelt, sind z.Bsp. Triangel, Barchimes, Cowbell, Röhrenspiele, WahWah-Tubes usw. nicht mehr aus dem musikalischem Repertoire wegzudenken.

Die Schlitztrommel mit 2, 4, 6, 8 oder 10 Klangzungen - ist ein Instrument, mit dem ohne musikalischer Vorkenntnisse frei und spielerisch musiziert werden kann. Die Stimmung (meist Pentatonisch) ist offen für alle Spielvarianten. Klanglich von freundlich, hell und vertraut bis kräftig voluminös ist das Klangspektrum abhängig von der verwendeten Holzart, vom Schlegel und vom Volumen.

Das Tamburin wird in der Regel mit der Hand gespielt, wobei der helle Klang der Schellen besonders zum Ausdruck kommt bzw. bei Randschlägen ausschließlich der Schellenklang wahrnehmbar ist. Beim Spiel mit einem Mallet tritt jedoch der percussive Klang, der durch das Aufschlagen des Schlegels auf das gespannte Fell erzeugt wird, in den Vordergrund, begleitet vom hohen Klang der Schellen.

Die wohl bekanntesten Handtrommeln sind die Bongos. Bongos (aus dem spanischen: Singen das Bongo) sind Trommeln afro-kubanischer Herkunft, die während der Kolonialzeit durch afrikanische Sklaven in Kuba eingeführt wurden. Sie werden immer paarweise verwendet. Ihr Schallkörper ist aus Metall oder Holz, leicht kegelförmig mit jeweils einem Schlagfell, während die Trommel am unteren Ende offen ist. Sie werden verschieden zueinander gestimmt: im Terz- bis Quintabstand.

Als Djembe (gesprochen ´Tschembi´) wird die charakteristische Bechertrommel der Mandingo-Ethnie Guineas benannt. Sie ist wohl die populärste Trommel aus Afrika. Die kelchförmige Holztrommel ist mit einem rasierten Ziegenfell bespannt. Sie wird sie beim Spielen per Riemen um den Hals gehalten und mit beiden Händen gespielt. Am Rumpf werden zuweilen auch 1-2 Metallplatten angebracht, auf denen mehrere Eisenringe angebracht sind, die beim Spielen vibrieren.

Ganz aktuell, jedoch mit alter Tradition ist die Udu, da sie erst in den letzten Jahren das Interesse der Percussionisten weckte.
Der Ursprung der Udu liegt in Nigeria. Stammesangehörige der Hausa und der Ibo entdeckten den wundersamen Sound dieser Instrumente an Tonkrügen, die zwei Öffnungen besaßen. Die Eingeborenen glaubten, die Stimmen der Vorfahren zu hören. Die Udus werden seither bei Zeremonien und Tänzen gespielt.