Das gewisse Etwas lässt sich nicht beschreiben.
Aber bei uns können Sie es fühlen.
Wie bieten Ihnen sowohl E-Gitarren & E-Bässe als auch akustische Gitarren wie Westerngitarren, Konzertgitarren oder Akustikbässe. Passende Gitarren-Verstärker, Effekte und anderes Zubehör ergänzen unser Angebot.
Mit geeigneten kleinen Instrumenten ist der Einstieg zum Gitarrenspielen schon ab zirka 6 Jahren möglich. Doch ist das nur sinnvoll, wenn das Kind auch wirklich Spaß daran hat.
Wir vermitteln auf Wunsch auch gerne zu einem Privatlehrer für Gitarrenunterricht.

Wenn man sich für die gewöhnliche Konzertgitarre mit Nylonsaiten entscheidet, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Größen. Allgemein wird nach der Gesamtgröße in drei Größen unterschieden:
- 1 / 2 ( für Kinder ca. 4 - 9 Jahre)
- 3 / 4 ( für Kinder ca. 9 - 12 Jahre)
- 4 / 4 ( für Jugendliche und Erwachsene)
Daneben gibt es noch feinere Unterschiede wie
- Mensurlänge (Länge der frei schwingenden Saite): I.d.R. relativ zur oben genannten Gesamtgröße, bei 4/4-Gitarren normalerweise 65 cm lang.
- Halsbreite am Sattel:
- reicht von weniger als 50 mm bei den Schülermodellen
- bis zu 55 mm bei Konzertinstrumenten
Vorteil eines schmalen Halses ist die Bequemlichkeit beim Greifen auf den tieferen Saiten, v.a. für kleinere Hände. Nachteil eines schmalen Halses ist - speziell für dickere Finger - , dass die Saiten enger beieinander liegen und damit das saubere Greifen einzelner Saite schwieriger wird. - Korpusgröße
Die Größe des Korpus ergibt sich i.d.R. aus der Gesamtgröße. Je größer der Korpus, desto voluminöser - also lauter und kräftiger - wird der Klang.
Wie bei allen anderen Produkten gibt es auch bei den Gitarren Preisunterschiede. Worin begründen sich die Preisunterschiede?
- im verwendeten Material Ein häufig zuerst genanntes Kriterium ist die Beschaffenheit der Korpusdecke. Geleimte Decken (Sperrholz) sind sehr preiswert, wenig anfällig für Beschädigungen, Witterungseinflüsse etc., haben aber im Gegensatz zu massiven Decken gewisse Klangdefizite zu verzeichnen (was hauptsächlich für das klassische Gitarrenspiel ausschlaggebend ist). Für Einsteiger sind Gitarren mit geleimten Decken durchaus geeignet. Oft wird Fichte für die Decke verwendet, bei teureren Instrumenten auch Zeder. Der Hals muss aus Hartholz bestehen, denn jegliche Instabilität könnte sich negativ auf den Saitenklang auswirken. Je edler und fester die Hölzer, desto teurer die Gitarre. Schließlich ist auch die Beschaffenheit der Metallbestandteile der Gitarre von Bedeutung. Stabilität und Haltbarkeit (Korrosionsschutz, Abnutzung der Bundstäbchen, Funktion der Mechanik) sind zum Beispiel durch besondere Legierungen, Goldüberzug etc. zu erreichen.
- in der Verarbeitung. Teurer aber auch sicherer fährt man z.B. mit spanischen Fabrikinstrumenten, speziell wenn man Klassische Gitarre lernen möchte. Ein Klassischer Gitarrist wird dennoch lieber ein handgebautes Instrument wählen, weil ein Gitarrenbaumeister seine ganze Erfahrung in jedes einzelne Instrument einbringen kann und vor allem auch die Materialien individuell auswählt
Grundsätzlich gilt das bei der Konzertgitarre oben gesagte.
Hinzukommt, dass bei einer Westerngitarre mit Tonabnahmesystem die technische Ausstattung als Qualitätsmerkmal hinzukommt:
- Es sollte unbedingt der verstärkte Klang angehört werden. Am besten über einen eigens dafür vorgesehen Akustik-Verstärker. Vergleiche den Sound und entscheide, welche Gitarre mit welchem Klang Dir am besten gefällt!
- Teste das Rückkopplungsverhalten der Abnahmesysteme bei hohen Lautstärken und tiefen Bässen. Wenn eine Westerngitarre schon bei niedriger Lautstärke rückkoppelt, kann das im Proberaum oder auf der Bühne später sehr unangenehm werden.
- Teste die Ausgewogenheit der Lautstärke der einzelnen Saiten, gerade wenn kein EQ zum Tonabnahmesystem dazugehört.
Für Material und Verarbeitung gilt im Grunde das bei der Konzertgitarre oben gesagte.
Auch wenn die E-Gitarre ein elektrisches Instrument ist, spielt das Holz und seine Verarbeitung für die Qualität eine bedeutende Rolle.
Folgendes haben alle E-Gitarren gemeinsam:
- dünne Stahlsaiten
- mindestens zwei elektromagnetische Tonabnehmer
- einen Schalter für die Auswahl der Tonabnehmer
- mindestens einen Lautstärkeregler und einen Klangregler
- eine Buchse für's Kabel
Aber es gibt natürlich auch Unterschiede, die u.a. auch Preisunterschiede begründen:
- Anzahl der Tonabnehmer (mindestens Hals- und Stegtonabnehmer, zusätzlich einen SingleCoil - siehe unten - dazwischen)
- Separate Klang- und Lautstärkeregelung für die Tonabnehmer
- Art der Tonabnehmer:
- SingleCoil (schmal) = Tonabnehmer mit einer Spule - heller typischer Klang, aber sehr anfällig für äußere Störeinflüsse (Brummen)
- Humbucker (breit) = Tonabnehmer mit zwei verbundenen Spulen - fetter, singender Sound, weniger anfällig
- Floyd-Rose-System = Saitenhalterungssystem, das das Verstimmen durch Bendings bzw. Vibratohebel verhindert - sehr praktisch, wenn man Rock spielt, mit Feststellschrauben am Sattel und Feinstimmschrauben am Steg
- Anzahl der Bünde ( i.d.R. von 20 - 24, bei Bassgitarren auch mehr)
- Vibratohebel - damit kann man die Saitenspannung verändern, was gerade im Rock gern verwendet wird
Sowohl das Vorhandensein der Komponenten, als auch die Verarbeitung bzw. das Material sind für den Preis ausschlaggebend. Auch bei E-Gitarren spielt das Herstellerland sowie die Marke eine wesentliche Rolle für die Preisklasse des Instruments. E-Gitarren "Made in USA, Japan oder Germany" haben Ihren Preis, werden aber von den Profis bevorzugt.
Das Problem bei Einsteigern ist nur, dass sie die feinen Unterschiede im Sound meist noch gar nicht wahrnehmen können und lediglich durch eine günstige Saitenlage weniger Schwierigkeiten beim sauberen Greifen haben. Kaum ein Musiker spielt ewig auf seinem ersten Instrument. Jeder leistet sich irgendwann - wenn er spielen gelernt hat - ein besseres Instrument. Gebt Euer Geld lieber für Lernmaterial oder Unterricht aus und kauft Euch die Luxusinstrumente später.





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